

Am 08. Jan 1913 wurde aus verschiedenen Lesevereinen und privaten Leihbüchereien die öffentliche Lesehalle der Stadt Soest in der Rosenstr. 4 gegründet. Der Buchbestand umfasste 284 Bände für Erwachsene und 230 Bände für Jugendliche.
Im Laufe der nächsten Jahrzehnte war die Bücherei in verschiedenen Gebäuden untergebracht, wurde umbenannt und gründete sich nach den Kriegswirren unter hauptamtlicher, bibliothekarischer Leitung neu.
Im Soester Stadtkern, nahe des Großen Teiches, setzte der von den Architekten Van der Minde & Krug konzipierte und 1969 der Öffentlichkeit über-gebene Bibliotheksbau einen architektonischen Akzent. Der Buchbestand umfasste zur Eröffnung 22.000 Bände.
Seit Mitte des Jahres 2002 steht das Gebäude mit idyllischem Skulpturengarten und altem Baumbestand unter Denkmalschutz.
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